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Kino-Tipp

Kino-Tipp: Anima – Die Kleider meines Vaters

Anima – Die Kleider meines Vaters

Kino-Tipp: Anima – Die Kleider meines Vaters

fb. Helmut Decker wuchs in den späten 1940er Jahren in einer Zeit heran, in der von der Norm abweichende Sexualitäten noch unter Strafe standen und gesellschaftlich nicht anerkannt waren. Da er sich schon als junger Mann in seinem Körper unwohl fühlte, schlüpfte er immer wieder heimlich in Frauenkleider, weil erst durch dieses „Transzendieren“ seine „Seele frei sein konnte“, wie er in seinen Tagebucheintragungen schrieb. Diese Notizen und etliche Film- und Fotoaufnahmen aus den verschiedenen Jahrzehnten hat seine Tochter Uli Decker nun als Grundlage für ihr Langfilmdebüt „Anima – Die Kleider meines Vaters“ verwendet. Erst am Sterbebett des Vaters hatten sie und ihre Schwester von dessen heimlicher Leidenschaft erfahren, die dieser auch erst spät seiner Ehefrau gestanden hatte. Zahlreiche Interviews mit der Familie und Freunden helfen mit, von Helmut Decker posthum ein sympathisches und ehrliches Bild zu zeichnen. Uli Decker gelingt es dabei auf tiefgründige und originelle Weise, die Wahrheit über ihren Vater ans Licht zu holen, und dabei dessen Würde dennoch zu bewahren.

(deutsche Originalfassung) Bundesstart am 20/10/22 u.a. in der Kinemathek Bonn, Bambi Düsseldorf, Filmpalette Köln und im Cinema Münster.

FRESH-Wertung: (5/6)
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