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	<title>Kino-Tipp &#8211; Fresh Magazin</title>
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	<description>Das Queer-Magazin für NRW</description>
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	<title>Kino-Tipp &#8211; Fresh Magazin</title>
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		<title>Kino-Tipp: Drifter</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 14:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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					<description><![CDATA[Kino-Tipp: Drifter fb. Moritz (Lorenz Hochhuth) ist zu seinem Freund Jonas (Gustav Schmidt) nach Berlin gezogen – und hat weder Job noch Aussicht auf einen Studienplatz. Jonas wird diese ungewohnte Nähe bald zu viel und er setzt Moritz vor die Tür. Doch dieser hat mittlerweile, nicht zuletzt auch durch sein gutes Aussehen und seinen jugendlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kino-Tipp: Drifter</p>
<p>fb. Moritz (Lorenz Hochhuth) ist zu seinem Freund Jonas (Gustav Schmidt) nach Berlin gezogen – und hat weder Job noch Aussicht auf einen Studienplatz. Jonas wird diese ungewohnte Nähe bald zu viel und er setzt Moritz vor die Tür. Doch dieser hat mittlerweile, nicht zuletzt auch durch sein gutes Aussehen und seinen jugendlichen Charme, in der Hauptstadt schon jede Menge Bekanntschaften gemacht, bei denen er unterkommen kann. Im Laufe der Zeit taucht Moritz immer mehr in die queere Partyszene Berlins ein, schreckt auch vor Drogen nicht mehr zurück und verliert in mehrfacher Hinsicht seine Unschuld. In seinem Langfilmdebüt hat Hannes Hirsch weniger eine dramaturgisch ausgeklügelte Geschichte erzählt als vielmehr ein atmosphärisch stimmiges Zeitbild der queeren Generation Z entworfen. Episodenhaft, aber spannungsreich erzählt er von den Höhen und Tiefen im Leben eines jungen Schwulen, ohne dabei zu moralisieren. Das alles wirkt dermaßen authentisch, dass sich „Drifter“ jetzt schon als Zeitzeugnis seinen Platz im deutschen Queer Cinema gesichert hat. (deutsch-englische OV, teilweise mit dt. UTs)</p>
<p>Bundesstart am 02/11/23</p>
<p>FRESH-Bewertung: 5 von 6 Sternen</p>
<p>Termine:</p>
<p>Mo 09/10/23, 21:00, Bambi Düsseldorf</p>
<p>Di 10/10/23, 21:00, Filmpalette Köln</p>
<p>Mi 11/10/23, 19:00, Kamera Bielefeld</p>
<p>Mo 16/10/23, 18:00, Apollo Aachen, 20:15, Rex Wuppertal und 20:30, Film.forum Duisburg</p>
<p>Mi 18/10/23, 20:15, Astra Essen und Lichtburg Oberhausen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kinotipp: Bis ans Ende der Nacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[u57388865]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 10:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinotipp: Bis ans Ende der Nacht Leni (Thea Ehre) ist frühzeitig aus der Haft entlassen worden, wo sie wegen Drogenhandels eingesessen hatte. Sie muss noch eine Fußfessel tragen und soll den Undercover-Polizisten Robert (Timocin Ziegler) mit ihrem ehemaligen Boss in Kontakt bringen, der hinter seinem Tonstudio seine kriminellen Machenschaften verbirgt. Pikant ist, dass Robert und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinotipp: Bis ans Ende der Nacht</p>
<p>Leni (Thea Ehre) ist frühzeitig aus der Haft entlassen worden, wo sie wegen Drogenhandels eingesessen hatte. Sie muss noch eine Fußfessel tragen und soll den Undercover-Polizisten Robert (Timocin Ziegler) mit ihrem ehemaligen Boss in Kontakt bringen, der hinter seinem Tonstudio seine kriminellen Machenschaften verbirgt. Pikant ist, dass Robert und Leni ein Paar waren, als diese noch Lenard war. Robert hat Probleme mit der Transition seines Ex-Liebhabers, die die Undercover-Aktion zu gefährden drohen. Christoph Hochhäusler („Die Lügen der Sieger“) erzählt hier eine spannungsreiche Story aus dem Halbweltmilieu Frankfurts, in der die Transsexualität der Hauptfigur nur am Rande problematisiert wird, was die Geschichte umso glaubwürdiger macht. Die Österreicherin Thea Ehre, auch im wirklichen Leben eine Transfrau, ist eine wahre Wucht und gewinnt die Herzen des Publikums schon in den ersten Filmminuten – völlig zurecht wurde sie dafür auf der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären belohnt. (deutsche Originalfassung)</p>
<p>FRESH-Wertung: 5 von 6 möglichen Sternen</p>
<p>Bundesstart am 22/06/23 u.a. im Eden Palast Aachen, Metropolis Bochum, Kinemathek Bonn, SweetSixteen Dortmund, Bambi Düsseldorf, Filmkunstkinos Essen, Odeon, Filmpalette und Lichtspiele Kalk Köln, Scala Leverkusen, Cinema Münster und Cinema Wuppertal.</p>
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		<title>Kinotipp: All the Beauty and the Bloodshed</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2023 17:43:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinotipp: All the Beauty and the Bloodshed fb. Die Fotografin Nan Goldin (Jahrgang 1953) gehört zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. Bekannt wurde sie Ende der 1970er Jahre, als sie ihre Freunde und Bekannte aus der New Yorker Subkultur in stimmungsvollen Momentaufnahmen festhielt, darunter auch viele Drags, Prostituierte und Schwule. Eine Goldin-Ausstellung über das Sterben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kinotipp: All the Beauty and the Bloodshed</strong></p>
<p>fb. Die Fotografin Nan Goldin (Jahrgang 1953) gehört zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. Bekannt wurde sie Ende der 1970er Jahre, als sie ihre Freunde und Bekannte aus der New Yorker Subkultur in stimmungsvollen Momentaufnahmen festhielt, darunter auch viele Drags, Prostituierte und Schwule. Eine Goldin-Ausstellung über das Sterben an AIDS war in den 1980er Jahren die weltweit erste zu dieser Thematik überhaupt. In den letzten Jahren ist sie insbesondere als Aktivistin ihrer Selbsthilfeinitiative P.A.I.N. in Erscheinung getreten, die gegen Schmerzmittelabhängigkeit kämpft und dabei die Sackler-Familie ins Visier genommen hat, deren Pharmakonzern für hunderttausende Tote verantwortlich ist.</p>
<p>Laura Poitras hat Nan Goldin über Jahre hinweg mit der Kamera begleitet und liefert uns damit tiefgründige Einblicke in deren Werk, ihre Beweggründe und ihre Ansichten. Goldin sind Stigmatisierungen ein Dorn im Auge, und dieser in Venedig mit dem Goldenen Löwen prämierte Dokumentarfilm lässt uns teilhaben an ihrer zutiefst humanitären und gerechten Weltsicht.</p>
<p>(englische Originalfassung mit dt. UTs) Bundesstart am 25/05/23 u.a. im Apollo Aachen, Kamera Bielefeld, Casablanca Bochum, SweetSixteen Dortmund, Bambi Düsseldorf, Cinenova, Filmhaus, Odeon und OFF Broadway Köln, Cinema Münster und Cinema Wuppertal.</p>
<p>Unsere Wertung: 6 von 6 Punkten.</p>
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		<title>Filmtipp: Bulldog</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 16:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Filmtipp: Filmtipp: Bulldog fb. Bruno (Julius Nitschkoff) und Toni (Lana Cooper) sind ein Herz und eine Seele – man könnte die beiden fast für ein Liebespaar halten, aber sie sind Sohn und Mutter, die gerade einmal 15 Jahre trennen. Gemeinsam arbeiten sie in einer Ferienanlage in Spanien. Ihre über Jahre hinweg etablierte Zweisamkeit wird empfindlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Filmtipp:<br />
<strong>Filmtipp: Bulldog</strong></p>
<p>fb. Bruno (Julius Nitschkoff) und Toni (Lana Cooper) sind ein Herz und eine Seele – man könnte die beiden fast für ein Liebespaar halten, aber sie sind Sohn und Mutter, die gerade einmal 15 Jahre trennen. Gemeinsam arbeiten sie in einer Ferienanlage in Spanien. Ihre über Jahre hinweg etablierte Zweisamkeit wird empfindlich gestört, als Hannah (Karin Hanczewski) bei ihnen mit einzieht, in die sich Toni verliebt hat. Bruno muss nun erstmals damit klarkommen, seine einzige Bezugsperson mit jemand anderem zu teilen. André Szardenings‘ Abschlussfilm der Internationalen Filmschule Köln (ifs) ist das ruhige, sehr intime Porträt eines Beziehungsdreiecks geworden, bei dem die einzelnen Positionen immer wieder aufs Neue verhandelt werden. Die toxische Mutter-Sohn-Beziehung wird dabei glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt, was auch am tollen Ensemble liegt. Insbesondere Newcomer Julius Nitschkoff („Als wir träumten“, „Toubab“) gelingt es auch hier wieder ausgezeichnet, mit nur wenigen Worten und kleinen Nuancen in seinem Gesicht das Seelenleben seiner Figur deutlich zu machen. (deutsche Originalfassung)<br />
<strong><br />
FRESH-Wertung: 4 von 6 Punkten</strong></p>
<p>Di 31/01/23, 20:00, Atelier Kino Düsseldorf, NRW-Premiere mit Cast und Crew, Mi 01/02/23, 17:30, Metropolis Bochum in Anwesenheit von André Szardenings und Julius Nitschkoff, Bundesstart am 02/02/23, u.a. im Metropolis Bochum, Bambi Düsseldorf, Walzenlager Oberhausen</p>
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		<title>Kinotipp: Matthias &#038; Maxime</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 19:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Seit frühester Kindheit sind Maxime (Xavier Dolan) und Matthias (Gabriel D’Almeida Freitas) die besten Freunde. Als sie sich an einem mit weiteren alten Freunden verbrachten Wochenende aufgrund einer Wette küssen müssen, ist danach nichts mehr wie vorher. Matthias ist gedanklich stets woanders, obwohl er vor einer wichtigen beruflichen Beförderung steht. Und Maxime hat Schmetterlinge [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Seit frühester Kindheit sind Maxime (Xavier Dolan) und Matthias (Gabriel D’Almeida Freitas) die besten Freunde. Als sie sich an einem mit weiteren alten Freunden verbrachten Wochenende aufgrund einer Wette küssen müssen, ist danach nichts mehr wie vorher. Matthias ist gedanklich stets woanders, obwohl er vor einer wichtigen beruflichen Beförderung steht. Und Maxime hat Schmetterlinge im Bauch und versteht nicht so recht, warum Matthias immer mehr auf Distanz geht, obwohl doch klar ist, dass Maxime demnächst für zwei Jahre nach Australien gehen wird. Der kanadische Regiestar Xavier Dolan („Sag nicht, wer du bist!“) hat in seinen Filmen stets auch seine Homosexualität thematisiert. Auseinandersetzungen mit einer dominanten Mutterfigur gehören ebenfalls zu seinen wiederkehrenden Themen, was auch hier wieder beides der Fall ist. Die queeren Aspekte bleiben bei „Matthias &amp; Maxime“ lange Zeit in der Schwebe, der Kuss, der alles ins Rollen bringt, wird gar nicht gezeigt. Dadurch und mit einer ganzen Reihe anderer Kunstgriffe gelingt es Dolan aber wieder sehr eindringlich, Spannung zu schüren und alles auf einen sehr emotionalen Schluss zusteuern zu lassen. (deutsche Synchronfassung)</p>
<p><strong>FRESH-Wertung: 4 von 6 Punkten</strong></p>
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		<title>Kino-Tipp: Something like Summer</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 14:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Benjamin (Grant Davis) ist sich seiner schon früh sicher und outet sich bereits in der 9. Klasse als schwul. Als Tim Wyman (Davi Santos) neu an die Schule kommt, verliebt sich Benjamin Hals über Kopf in den sportlichen Beau aus reichem Elternhaus. Nach einem Inline-Skate-Unfall pflegt Benjamin den verletzten Tim, woraufhin dieser sich öffnet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Benjamin (Grant Davis) ist sich seiner schon früh sicher und outet sich bereits in der 9. Klasse als schwul. Als Tim Wyman (Davi Santos) neu an die Schule kommt, verliebt sich Benjamin Hals über Kopf in den sportlichen Beau aus reichem Elternhaus. Nach einem Inline-Skate-Unfall pflegt Benjamin den verletzten Tim, woraufhin dieser sich öffnet und eine Affäre mit Benjamin beginnt. Davon darf allerdings niemand etwas wissen, weil Tims Eltern tief religiös sind und er sich auch dem Spießrutenlauf an der Highschool nicht gewachsen fühlt. David Berrys Debütfilm „Something Like Summer“ ist mehr als ein Teenie- oder Highschool-Film, weil der erzählerische Bogen mehrere Jahre umspannt, die immer wieder voller unerwarteter Haken und Wendungen stecken. Der Film enthält auch musicalhafte Elemente, weil Benjamin ein leidenschaftlicher Sänger ist. Auch wenn einige Songs bewusst in eine künstliche Studiokulisse verlagert werden, sind die meisten Lieder doch sehr harmonisch in die Handlung integriert. Insgesamt vielleicht etwas überfrachtet und zugespitzt, entsteht am Ende doch ein authentischer Abriss über Liebesfreud und Liebesleid eines heranwachsenden schwulen Mannes. (englische Originalfassung mit dt. UTs) Als DVD, VoD und digital ab 09/07/21 im Handel erhältlich</p>
<p><strong>FRESH-Wertung: 4 von 6 Punkten</strong></p>
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		<title>Internationales Frauenfilmfest 2021</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2021 12:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Die aktuelle Situation zwingt das Internationale Frauenfilmfest (IFFF), seine 2021er Ausgabe nicht in Dortmunder Kinos, sondern komplett digital stattfinden zu lassen. Die Veranstalter um Maxa Zoller sehen das allerdings als Chance, ein größeres Publikum in ganz Deutschland zu erreichen. Ab dem 15. Juni sind die rund 70 Filme sowie Gespräche mit FilmemacherInnen online zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Die aktuelle Situation zwingt das Internationale Frauenfilmfest (IFFF), seine 2021er Ausgabe nicht in Dortmunder Kinos, sondern komplett digital stattfinden zu lassen. Die Veranstalter um Maxa Zoller sehen das allerdings als Chance, ein größeres Publikum in ganz Deutschland zu erreichen. Ab dem 15. Juni sind die rund 70 Filme sowie Gespräche mit FilmemacherInnen online zu finden, darunter auch wieder etliche queerfeministische Highlights, die unter dem Titel „begehrt! filmlust queer“ zusammengefasst sind. So widmet sich der Dokumentarfilm „Canela“ von Cecilia Del Valle der Argentinierin Canela Grandi Mallarini, die mit 48 Jahren ihr Coming Out als Transfrau hatte. Auch die brasilianische Doku „Limiar“ von Coraci Ruiz handelt von einer Transition – eingefangen aus dem autobiografischen Blickwinkel der Mutter. Queer-Ikone Monika Treut, die in diesem Jahr der Spielfilmwettbewerbsjury des IFFF angehört, zeigt sowohl ihren Klassiker „Gendernauts“ über trans* Personen in San Francisco aus dem Jahr 1999, als auch den 20 Jahre später entstandenen „Genderation“, in dem sich Treut noch einmal mit ihren ProtagonistInnen von einst getroffen hat.</p>
<p>Live-Talks, bei denen man mit den FilmemacherInnen in Kontakt treten kann, finden immer abends um 19.30 Uhr statt. www.frauenfilmfest.com, 15. bis 20. Juni 2021.</p>
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		<title>Filmtipp: 15 Years</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2021 11:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Yoav (Oded Leopold) hat die 40 überschritten und ist bereits seit 15 Jahren mit dem etwas jüngeren Dan (Udi Persi) liiert. Unter ihren schwulen Freundespaaren in Tel Aviv ist es gerade angesagt, die Familien um Kinder zu erweitern. Auch Yoavs beste Freundin Alma (Ruti Asarsai) hat sich für eine Schwangerschaft entschieden, weil ihre biologische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Yoav (Oded Leopold) hat die 40 überschritten und ist bereits seit 15 Jahren mit dem etwas jüngeren Dan (Udi Persi) liiert. Unter ihren schwulen Freundespaaren in Tel Aviv ist es gerade angesagt, die Familien um Kinder zu erweitern. Auch Yoavs beste Freundin Alma (Ruti Asarsai) hat sich für eine Schwangerschaft entschieden, weil ihre biologische Uhr zu ticken begann. Als Dan andeutet, dass auch er gerne Vater werden würde, kommt es zum Bruch mit Yoav, der selbst ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinem Vater hat, der gerade im Sterben liegt. Yuval Hadadi ist schon etwas älter, weswegen es in seinem Regiedebüt „15 Years“ mal nicht um die Probleme eines Coming Outs, sondern um die Fallstricke der Midlife-Crisis in einer langjährigen schwulen Beziehung geht. Unaufgeregt und über weite Strecken schon regelrecht entschleunigt erzählt er ohne viele Worte, was sich im Gefühlsleben seiner Protagonisten abspielt.</p>
<p>Hadadi konzentriert sich dabei fast ausschließlich auf seine drei Hauptfiguren, die jeweils an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Wer sich auf den langsamen Erzählfluss und die Reduzierung der dramatischen Zuspitzungen einlassen kann, wird mit einem gut gespielten und stilsicher inszenierten Charakterdrama belohnt. (hebräische Originalfassung mit dt. UTs) seit 16/04/21 auf DVD und VoD erhältlich.</p>
<p>Die FRESH-Wertung: 4 von 6 Sternen</p>
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		<title>Filmtipp: Charlatan</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 08:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Jan (Josef Trojan) wächst als Sohn eines Gärtners auf und fasst schon früh den Entschluss, seine Mitmenschen mit Hilfe von natür-lichen Heilmitteln von Krankheiten zu kurieren. Er geht bei einer Heilerin in die Lehre, die ihm beibringt, wie man anhand der Farbe und Beschaffenheit des Urins eines Menschen auf dessen Krankheit schließen kann. Jahre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Jan (Josef Trojan) wächst als Sohn eines Gärtners auf und fasst schon früh den Entschluss, seine Mitmenschen mit Hilfe von natür-lichen Heilmitteln von Krankheiten zu kurieren. Er geht bei einer Heilerin in die Lehre, die ihm beibringt, wie man anhand der Farbe und Beschaffenheit des Urins eines Menschen auf dessen Krankheit schließen kann. Jahre später ist auch der erwachsene Jan Mikolášek (Ivan Trojan) zu einem „Urin-Orakel“ geworden, bei dem einfache Arbeiter genau so wie der tschechische Präsident zu den Patienten zählen. Im Geheimen beginnt der Heiler eine wilde Affäre mit seinem Assistenten Frantisek (Juraj Loj), der Frau und Kinder hat.</p>
<p>Ähnlich wie bei dem ebenfalls auf tatsächlichen Ereignissen beruhenden „The Imitation Game“ mit Benedict Cumberbatch steht auch in Agnieszka Hollands („Hitlerjunge Salomon“) neuem Film „Charlatan“ die Homosexualität des Protagonisten nicht im Vordergrund, sondern bildet lediglich eine Facette der spannend entwickelten Geschichte. Es geht ihr um die Wirkungsformen von Heilpflanzen, den hippokratischen Eid und die Restriktionen und Willkür während des Kommunismus in der Tschechoslowakei. Der engagiert gespielte und historisch detailgenau eingefangene Film ist in seiner verschachtelten Struktur kurzweilig und mitreißend gestaltet. (deutsche Synchronfassung) geplanter Kinostart ab 22/04/21.</p>
<p>Die FRESH-Wertung: 4 von 6 Sternen</p>
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		<title>FILM: Fesselndes Plädoyer für mehr Toleranz</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 14:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kino-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[fb. Der junge Gabriel (alternierend dargestellt von José Durán, Benjamin Lukovski und Quim del Rio) hat sich wegen seiner Homosexualität das Leben genommen. Als sein Vater Jorge (Oscar Martínez) Gabriels Hinterlassenschaften sichtet und sich in sein Facebook-Konto einloggt, nimmt er Kontakt mit dessen letztem Partner Sebastian (Fernando Barbosa) auf. Obwohl es zwischen den beiden Männern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fb. Der junge Gabriel (alternierend dargestellt von José Durán, Benjamin Lukovski und Quim del Rio) hat sich wegen seiner Homosexualität das Leben genommen. Als sein Vater Jorge (Oscar Martínez) Gabriels Hinterlassenschaften sichtet und sich in sein Facebook-Konto einloggt, nimmt er Kontakt mit dessen letztem Partner Sebastian (Fernando Barbosa) auf. Obwohl es zwischen den beiden Männern rasch zum Streit kommt, reist Jorge aus Bolivien nach New York zu Sebastian, um mehr aus dem ihm bislang unbekannten Leben seines Sohnes zu erfahren. Rodrigo Bellott hatte autobiografische Erlebnisse 2015 in dem Theaterstück „Tu me manques“ auf die bolivianische Bühne gebracht. Der Sensationserfolg führte sogar dazu, dass die Gleichstellung homosexueller Personen im südamerikanischen Land vorangetrieben wurde. Nun hat Bellott selbst seine Vorlage verfilmt und dafür einen ähnlichen, künstlerisch-experimentellen Ansatz gewählt. Der junge Selbstmörder Gabriel wird dabei beispielsweise von mehreren Darstellern verkörpert, damit nicht ein Einzelner dessen Platz komplett einnehmen kann. Bellott springt in den Zeitebenen und thematisiert auch immer wieder die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leben selbst. Wenn man sich auf diese Struktur einlassen kann, wird man mit einem fesselnden Plädoyer für mehr Toleranz belohnt. (spanisch-englische Originalfassung mit dt. UTs) eventuell ab 25/02/21 im Kino und ab 02/04/21 auf DVD und VoD erhältlich.</p>
<p>Die FRESH-Wertung: 4 von 6 Sternen</p>
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