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Kino-Tipp: “Moffie”

fb. 1981 herrschte in Südafrika noch die Apartheid, dunkelhäutige und weiße Menschen lebten streng voneinander getrennt in verschiedenen Schichten. Da sich von Angola aus der Kommunismus auszubreiten drohte, wurden alle weißen Männer über 16 Jahre in die Armee eingezogen und an die Grenze zur Verteidigung der weißen Vormachtstellung geschickt. Nicholas (Kai Luke Brümmer) ist einer von ihnen. Dass er schwul ist und sich in seinem Regiment in den ebenfalls homosexuellen Kameraden Dylan (Ryan de Villiers) verliebt, ist ein großes Problem, weil „Moffies“, also sich feminin gebende Männer, in der Armee bis aufs Blut verhasst sind. Oliver Hermanus‘ („Beauty“) neuer Film beruht auf einem autobiografischen Roman des Ex-Soldaten André Carl van de Merwe, der 2006 nach dessen alten Tagebuchaufzeichnungen entstand. „Moffie“ ist in erster Linie ein Militär- und Kriegsfilm, bei dem sich die Rekruten sinnlosen Schindereien (ähnlich wie in „Full Metal Jacket“) unterziehen müssen. Viel stärker ist der Film allerdings in seinen leiseren, homoerotischen Szenen, die leider insgesamt viel zu kurz kommen. (afrikaans-englische Originalfassung mit dt. UTs)

FRESH-Wertung: 4 von 6 Punkten

Mi 08/06/22, 20:15, Rex Filmtheater Wuppertal
Mo 13/06/22, 20:45, Cinema Münster und 21:00, Bambi Düsseldorf
Di 14/06/22, 20:00, Endstation Kino Bochum und 21:00, Filmpalette Köln
Mi 15/06/22, 18:30, Astra Essen
Mo 20/06/22, 18:00, Apollo Aachen und 20:30, Lichtburg Oberhausen

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